Wie werden Alufelgen gemacht

Wie werden Alufelgen gemacht

Wichtigstes Argument beim Kauf von Alufelgen war für sehr lange Zeit das geringe Gewicht das diese vorzuweisen hatten. Heutzutage sind die Alufelgen jedoch meist schwerer als Stahlfelgen, besonders wenn sie im Durchmesser größer und breiter sind.

Gerade bei Rädern macht das Sparen von Gewicht ja meistens Sinn, denn es wird dann nicht nur weniger Gewicht über die Straßen bewegt, sondern auch beim Beschleunigen ist weniger Anstrengung erforderlich. Ungefederte, geringe Massen sind sehr wichtig für ein Fahrwerk in Top-Zustand.

Neben den Felgen die gegossen werden, gibt es auch solche die geschmiedet werden. Für den Porsche 911 wurden letztere zum ersten Mal entwickelt. Die geschmiedeten Leichtmetallfelgen sind heute viel günstiger als früher, und so lassen sich ihre Vorteile von sehr vielen Autofahrern nutzen.

Durch die Festigkeit der geschmiedeten Felgen wird eine schlankere Bauweise ermöglicht, die weniger Gewicht vorweist. Auch Vorteile bei der Zähigkeit und Streckgrenze bleiben erhalten. Jedes der Alu-Räder entsteht durch einen bei ca. 750°C durchgeführten Kokillenguss. Bei den geschmiedeten Rädern ist die Kokille flach, und nur der Durchmesser sieht in diesem Stadium dem Endprodukt ähnlich.

Die im Computer berechnete Form ist nur dann exakt wenn diese gegossen wird. Darin befinden sich meist Fremdmetalle wie Titan und Strontium. Die Schmiederäder sind mit Silizium, Magnesium und Titan sehr viel stärker legiert. Mit knapp einem bar von unten nach oben, erfolgt dann der Niederdruckguss. Nachdem die Felge von der Kokille entfernt wurde muss der noch heiße Rohling genauestens geröntgt werden.

Denn wenn dann noch Fehler auffallen, kann er immer noch relativ kostengünstig wieder eingeschmolzen werden. Anschließend folgt die vollautomatische Bearbeitung, bei der die Bohrungen für den Radbolzen und das Ventil, die Mittenzentrierung, und die Geometrie der Felge entstehen. Nach einer weiteren Qualitätskontrolle folgt ein sehr aufwendiger Beschichtungsprozess, in der die Felge entfettet wird, sowie einen Haftgrund und eine Grundierung erhält. Wie auch bei der Fahrzeug-Neulackierung wird durch das Anlegen eine Gleichspannung durchgeführt. Silberne Farbe und Klarlack vollenden im Nass-in-Nass-Verfahren den Herstellungsprozess der Felge. Zwischendurch erfolgen natürlich immer wieder ca. 200°C heiße Trocknungsverfahren.

Aufwendige Produktionsabläufe sorgen für höchste Qualität

Aufwendiger ist dagegen das Schmieden der Felgen. Der aus einer besonderen Knetlegierung stammende Rohling wird stufenweise bei ca. 500°C mit bis zu 2.000 Tonnen Druckkraft in die passende Form gepresst, bei der auch die Bohrungen entstehen. Diese bietet bei weitem nicht so viele Möglichkeiten wie beim Gießen. Die Felgenschüssel ist nach dieser Etappe fertig, während das Felgenbett durch Walzen erst jetzt entsteht. Während des Lösungsglühens und des ganzen vorhergehenden Fertigungsprozesses muss die Temperatur konstant gehalten werden. Entscheidend bei den geschmiedeten Felgen ist, dass das durch weniger Wandstärke entstehende Gewicht, deutlich zunimmt und an Festigkeit gewinnt.

OZ Felgen bieten italienische Qualität die im Jahre 1982 selbst Lamborghini überzeugen konnte. So wurden die OZ Felgen ab 1984 auch vermehrt für den Rennsport eingesetzt und produziert. Die Leichtmetallfelgen erlangten große Bekanntheit als die Formel 1 diese einsetzte. Auch die MSW Felgen Hersteller stellen perfekte Felgen für den Motorsport und die Straße her. An oberster Stelle steht dabei sicheres und komfortables Fahren. Die MSW Felgen werden strengen Qualitätskontrollen unterzogen und durch mehrere Testverfahren gewährleistet. Und ”last but not least” bieten die SPARCO Felgen Qualität die durch den Zusammenschluss von 2 großen Rennsportmarken ermöglicht wurde. Unter dem Label Sparco Wheels produzieren Sparco. OZ und OZ Racing hochwertige Sparco Felgen.

Auf sportliche Optik und die Verwendung bester Materialien wird hier großen Wert gelegt. Es stehen heute 11 verschiedene Modelle zur Verfügung, darunter zum Beispiel die SPARCO Assetto Gara, SPARCO Pista oder SPARCO RTT524.